Grundschule Großburgwedel

Eine Schule in Bewegung

Wieder einmal „Plattdeutsch“ bei uns in der Schule

De Pogg wär wedder bi uns in de Klassen 3a und 4c. Fru Schlieker hett em an 27. November 2009 in ehr’n olen Koffer mit in de School bröcht.


Un wi schullen nu wedder vertellen, wat de Pogg ut en Strump so allens hett: Muul, Ogen, Mund, Nääs un Tung. Wi hebbt dat intwüschen vun letztmol nich vergeten un kunnen ok dat Leed vun den Pogg noch süngen, wat se uns do bibröcht hett.
Un denn wär dor ok noch Max, dat Peerd. Dat Peerd hört to Santa Claas. Claas is de lütte Wiehnachtsmann ut dat plattdüütsche Kinnerbook „Claas op Reisen“ vun Frau Schlieker. Se het för uns en Dichterlesung mokt, achternah hebbt wi all tohoop jeder een Peerd as Marionette buut. Oh, wat wär dat schön. Dat wi uns freit hebbt, dat kannst du ok op de Biller seh’n. Un uns Schoolmeestersche, Fru Bendels un Fru Kolossa, wer‘n ok so richtig tofreden.


So, und nun kommt die kurze Übersetzung: Das war nämlich keine ausgedachte Geheimsprache, auch keine falsche Rechtschreibung, sondern eine richtige, eigene Sprache, die „Plattdeutsch“ oder „Niederdeutsch“ heißt und die nicht aussterben soll. Deshalb macht es uns Spaß, wenn Frau Schlieker zu uns kommt und mit uns ein wenig Platt übt.

Viele Wörter und Sätze kennen wir schon, zum Beispiel Augen, Maul, Mund, Nase und Zunge. Wir kennen auch schon ein paar plattdeutsche Lieder und Gedichte. Dieses Mal haben wir Max, dat Peerd aus dem Kinderbuch „Claas op Reisen“ als Marionette gebastelt. Und wir haben wieder ganz viel von der alten Sprache gelernt:
„Tüdelbüx, wat snackst du dor? Dat is seker gor nich wohr! Kiek mol, dat is Max, dat Peerd! Kiek, dat is de Wiehnachtsmann, grote Stevel hett he an. De Stevel sünd meist blank un swatt. De Wiehnachtsmann, de snackt ok Platt!“ Und noch viel mehr …